Loben – aber richtig!

Anabel Schroeder

Meine ehemalige Chefin hatte auf einem Seminar gelernt, dass sie mehr loben sollte. Sie notierte daraufhin in ihren Terminkalender für jeden Freitag 15:00 Uhr: Team loben. Um 15:00 ging sie dann zu uns, ihren Mitarbeitern, und sagte pauschal: „fein gemacht“. Nun, das hätte sie sich auch sparen können, oder?

Erwiesenermaßen senkt Lob den Stress-Level, Kritik wird leichter akzeptiert und die Motivation im Team ist höher.

Doch wie loben Sie richtig, damit es nicht aufgesetzt wirkt?

  • Sprechen Sie eine konkrete Situation an, statt die allgemeine Arbeit.
  • Sagen Sie, weshalb Sie die Leistung gut fanden.
  • Schließen Sie mit einem Dankeschön statt mit einem „weiter so!“ ab.

Beispielsweise kommt es besser an, wenn Sie einer Mitarbeiterin, die Ihre Reisen gebucht hat, nicht sagen: „Toll wie Sie Ihre Arbeit machen, weiter so“ sondern „Sie haben meine New York Reise trotz aller Widrigkeiten super organisiert. Ich weiß, dass ich mich auf Sie verlassen kann. Vielen Dank“.

Tipp: Je konkreter das Lob ist, umso besser wirkt es!

Und was ist, wenn Sie selbst zu wenig gelobt werden? Dann haben Sie drei Möglichkeiten:

  1. Bitten Sie Ihren Chef oder die Kollegen nach Feedback und fragen Sie ganz konkret, was er oder sie an Ihnen schätzt
  2. Fragen Sie andere, falls Ihr Chef oder die Kollegen nicht antworten wollen
  3. Drucken Sie diesen Zettel für sich aus und hängen Sie ihn an die Türe!

Wann wurden Sie das letzte Mal gelobt? Schreiben Sie mir!

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