Ach so ja genau!

Anabel Schroeder
Genau! Ach ja!Anabel, weißt du eigentlich, dass du immer ‚der Hammer‘ sagst?“
„Echt? Das ist ja der Hammer!“Viele Menschen haben sich Füll- oder Bestätigungswörter angewöhnt oder nutzen sinnleere Worthülsen so häufig, dass es anderen auffällt – und zwar unangenehm!

Achten Sie einmal drauf, wie oft manche Menschen „ey Alter“ oder „ja“, „also“ oder „auf Deutsch gesagt“ sagen. Ganz besonders fällt mir zurzeit auf, wenn Menschen nach einer Such- oder Denk-Pause „ah so, ja“ sagen.

Ein Beispiel: Kollege sucht auf dem Schreibtisch nach einer Unterlage und sagt dann: „Ah so, ja. Hier ist es.“

Und nicht nur die „Ach so, jas“ fallen mir auf, sondern auch alle „Genaus“ in der U-Bahn, im Büro und auf der Straße. Denn das „Genau“ wird ebenfalls gerne am Ende einer Such- oder Denkpause genutzt.

Beispiel gefällig? Kollegin denkt nach … und sagt dann: „Genau. Also da sind wir dann in das Meeting gegangen …“
Oder: Kollege schaut in seinen Terminkalender, springt in den Wochen herum und sagt dann: „Genau. Also am Montag hätte ich was frei.“

Besonders schön finde ich die Kombination aus beidem: „Ah so, ja. Genau.“

Ach so, ja: Achten Sie einmal darauf, was andere Leute als Pausenabschlusswörter nutzen!

Welche fallen Ihnen auf?

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