Archive for Juli, 2015

Drei Schritte gegen Widerstand

Anabel Schroeder

Kollege „Gehtnicht-Gerd“ hat die siebte Ausrede gefunden, weshalb das Projekt nicht funktionieren wird, und macht Sie mit den Terminverzögerungen wahnsinnig. Oder „Hitze-Hildegard“ möchte auch bei Minusgraden das Bürofenster öffnen, die Benjaminis sind schon erfroren und Sie werden auch schon bald zum Eisklotz. Nun könnten Sie sauer werden, beim Chef petzen, anschreien oder sich aufregen. Das wird Ihnen aber nicht viel bringen. Nutzen Sie doch lieber die VFL-Methode: V: Verständnis zeigen Sagen Sie „Gehtnicht-Gerd“, dass Sie verstehen können, dass das Projekt…

Ach so ja genau!

Anabel Schroeder

Genau! Ach ja!„Anabel, weißt du eigentlich, dass du immer ‚der Hammer‘ sagst?“ „Echt? Das ist ja der Hammer!“Viele Menschen haben sich Füll- oder Bestätigungswörter angewöhnt oder nutzen sinnleere Worthülsen so häufig, dass es anderen auffällt – und zwar unangenehm! Achten Sie einmal drauf, wie oft manche Menschen „ey Alter“ oder „ja“, „also“ oder „auf Deutsch gesagt“ sagen. Ganz besonders fällt mir zurzeit auf, wenn Menschen nach einer Such- oder Denk-Pause „ah so, ja“ sagen. Ein Beispiel: Kollege sucht auf dem…

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Seminar ist Eiertanz

Anabel Schroeder

Ich begegne in meine Seminaren ja vielen unterschiedlichen Typen. Ich kenne Teilnehmer des Typs „Ich glaub dir nicht“, die erst mitmachen, wenn sie von der Kompetenz des Seminarleiters überzeugt sind. Die bohren nach, hinterfragen Modelle und stellen teilweise irrelevante Fragen, nur um zu sehen, wie schlau oder unschlau dieser antwortet. Da hilft es dann meist, mit Zitate und Theorien, Professorennamen und wissenschaftlichen Beweisen um sich zu werfen. Wenn sie merken, dass da Kompetenz und Erfahrung dahinter steht, werden die recht…

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Anabel Schroeder
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Handbuch PDL kulturelle Intelligenz

Kulturelle Intelligenz – Interkulturelle Kompetenz

Anabel Schroeder

Praxishandbuch PDL, Juli 2015

Multistörer

Kollegen der ganz schwierigen Art: Der Multi-Störer

Anabel Schroeder

Wenn Sie einen Kollegen haben, der dem Typen „Profilier-Motz-Skepsis-Ich-mach-Dir-das-Leben-schwer“-Nörglers entspricht, also gleich mehrere unangenehme Typen vereint, können Sie einmal versuchen, in die Offensive zu gehen. Nehmen Sie ihn in einer ruhigen Minute beiseite und fragen Sie ihn nach etwas, was ihn besonders interessiert. Seinen Kindern, seinem Autounfall von vor 2 Jahren, was seine erste Platte war, seinem Segelurlaub. Hören Sie aktiv zu, seien Sie mitfühlend, fragen Sie interessiert nach. Dadurch fühlte er sich nicht nur als Mensch ernst genommen, sondern…

Reviertiger

Sind Sie ein Business-Tiger?

Anabel Schroeder

Handtuch auf den Liegestuhl legen, Platz sichern. Ellbogen im Flugzeug oder in der Bahn zuerst auf die Armlehne legen. Diese Art des Revierverhaltens oder der Territorialeroberung kennen Sie vom Strandurlaub. Menschen hatten schon immer Revierdenken. Es stammt aus unserer Höhlenmenschzeit. Auch Tiere verteidigen ihr Revier und machen klar, wo dieses anfängt und wo es aufhört; Tiger pinkeln ihr Revier ab und fauchen lautstark, Rehböcke reiben ihre Duftdrüsen an Bäumen und kämpfen, um ihr Territorium zu verteidigen. Auch im Betrieb gibt…

Poolreservieren

Sommer ist Kampf!

Anabel Schroeder

Wie die Tiere … Sommerzeit ist Urlaubszeit. Völlig entspannt geht’s in den Urlaub. Hektik, Erfolgsdruck und Karrierekämpfe sind abgehakt. Wirklich? Ich glaube nicht! In jedem von uns steckt ein Tier, das versucht, sein Revier zu markieren. Glauben Sie nicht? Dann überlegen Sie mal, in welcher Situation Sie sich wiederfinden: Sie haben es sich im Flugzeug bequem gemacht, plötzlich kommt noch ein Passagier und setzt sich neben Sie. Schnell legen Sie Ihren Arm auf die Armlehne dazwischen – klassischer Fall von…

Bürorevier

Mein Büro!

Anabel Schroeder

Das ist MEIN Büro! Kaum hat Kollege Maier sein neues Büro bezogen, schon markiert er sein Revier. Wie er das macht? Ich bin mir sicher, nicht anders als Sie selbst: Zuerst wird der Desktop am PC mit einem neuen Bild personalisiert und der unglaublich ausgefallen beschriftete Kaffeebecher „iPott“ hübsch drapiert. Das Familienfoto im viel zu großen Rahmen darf auf dem Schreibtisch natürlich, neben dem Kaktus, nicht fehlen. Um sicher zu gehen, dass jeder auch von draußen gleich sieht, wessen Revier…

Veroufakis

Sprechen Sie Veroufakisch?

Anabel Schroeder

Ich habe einen griechischen Kollegen. Im Umgang mit ihm merke ich regelmäßig, dass die griechische Art sich gewaltig von der deutschen Art unterscheidet. Alexandros kommt immer zu spät. Für ihn ist das auch nicht schlimm, für mich als Moderatorin ein Zeichen geringer Wertschätzung mir gegenüber. Ich nehme das persönlich. Aber er kann nicht anders. Wir haben das ausprobiert: Selbst wenn er sich noch so beeilt … er verspätet sich immer mindestens um fünf Minuten. Alexandros arbeitet Dinge parallel ab und…